Veedel-Guide Workshop

(Neue) Ehrenfelder*innen (du?!) werden als Veedel-Guides qualifiziert. Unter anderem Menschen mit Fluchterfahrung möchten wir darin bestärken, ihre bereits gewonnen Kenntnisse im Stadtteil an ihre Peergroup weiterzugeben.

Tag I: 16.11., 9 – 17 Uhr
Stadtteilerkundung & Routenentwicklung mit Historiker Ralf Stöcker

Tag II: 17.11., 10 – 17 Uhr
Auf in die Umsetzung: Touren testen! mit CityLeaks & DOMiD

Gemeinsame Mittagspause bei internationaler Küche am Samstag und Sonntag!

Für einen erfolgreichen Abschluss des Workshops ist die Teilnahme an beiden Tagen Voraussetzung.

Du willst Veedels-Guide werden? Beantworte uns folgende Frage:
Welchen Ort in Ehrenfeld muss man kennen?
Schick die Antwort an:
d.khamis@bueze.de
bei Fragen: Tel. 0221 – 546 21 76

themenbezogene Erkundungen

Seid ihr schon einmal durch eine Diskussion gelaufen?
Hier könnt ihr lernen, durch eine Diskussion zu führen!

Gleichzeitig bieten themenbezogene Erkundungen die Möglichkeit, sich über alltagspraktische Anlaufstellen wie Hausaufgaben Betreuungen, Sprachcafés u.v.m. auszutauschen. Durchgeführt werden die themenbezogene Erkundungen in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. (DOMiD), dem Künstler und Historiker Wolfgang Stöcker sowie weiteren Partner*innen.

Die Führungen sind interaktiv gestaltet. Inspiriert durch das Projekt „Multaka“ – einer Kooperation verschiedener Berliner Museen – werden (neue) Ehrenfelder*innen (du?!) qualifiziert, diese Erkundungen zu leiten. Vor allem Menschen die neu in Deutschland sind möchten wir darin bestärken, ihre bereits gewonnen Kenntnisse im Stadtteil an ihre Peergroup weiterzugeben.

Über die themenbezogene Erkundungen planen wir, gemeinsam mit Euch eine App zu entwickeln. Diese soll Menschen, die neu in Deutschland sind die Orientierung im neuen Wohnumfeld erleichtern. Gerade für zugewanderte Menschen bietet eine App durch den unkomplizierten Zugang wertvolle Unterstützung.

Im Mittelpunkt stehen bei den themenbezogene Erkundungen folgende Themen:

  1. die Migrationsgeschichte des Stadtteils
  2. die (politische) Kulturszene (Atelier- und Ausstellungsräume, Streetart, Theater, etc.)
  3. Institutionen des öffentlichen Rechts (Polizei, Ordnungsamt, JVA, etc.)
  4. religiöse Einrichtungen (Kirchen, Zentralmoschee, Synagogengemeinde)
  5. die Vereinslandschaft, die zu bürgerschaftlichem Engagement einlädt

Die Auswahl der Themen erfolgt vor dem Hintergrund der Werte und Normen, die im Laufe der Veranstaltung von uns allen erarbeitet werden können.

Meldet dich als Veedel-Guide an:

Dana Khamis
d.khamis@bueze.de
0221-5462176

Informiere dich weiter über das Projekt & werde Teil der „Agenda:Ehrenfeld“:
http://www.buergerzentrum.info/soziale-arbeit/gefluechtete/

Warum Ehrenfeld?

die Migrationsgeschichte:

Ehrenfeld ist seit jeher stark von Migration geprägt. Uns wird sichtbar, wie das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft schon aus historischer Perspektive die Basis unseres Stadtteils bildet. In diesem Zusammenhang beleuchten wir den Begriff „Heimat“.

Was bedeutet „Heimat“ für jeden persönlich? Wie verändert sich die Bedeutung von „Heimat“ in einer globalisierten Welt. Auch die historische Entwicklung sozialer Rollen, wie z.B. das Verhältnis von Mann und Frau, wird hier reflektiert.

die (politische) Kulturszene:

Im Zentrum dieser Stadtteilerkundung steht die Auseinandersetzung mit Kunstfreiheit sowie dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Street Art Szene Ehrenfelds bietet vielseitige Ausgangspunkte für ein intensives Erleben. Den Ausklang der Veranstaltung bildet ein Kreativworkshop unter freiem Himmel. Hierzu ist eine Kooperation mit dem Verein ART rmx e.V. geplant.

Institutionen des öffentlichen Rechts:

Durch den Besuch der Ehrenfelder Polizeistation, der Justizvollzugsanstalt in Ossendorf sowie des Ordnungsamts wird die Gesetzesverlässlichkeit als Wert thematisiert. Wir lernen die Unabhängigkeit der Justiz und in diesem Zusammenhang die Strukturen des Rechtsstaates kennen. Hier können Werte und Normen auch im Vergleich mit anderen Gesellschaften und Ländern diskutiert werden.

religiöse Einrichtungen:

Der Einstieg in das Thema Religionsfreiheit erfolgt über eine Stadtteilerkundung entlang religiöser Orte wie Friedhöfe und Sakralbauten. Ehrenfeld ist multi-religiös. Bedeutende Anlaufstellen sind z.B. der Melaten-Friedhof, die Zentralmoschee und die Synagogengemeinde. Wir setzen uns über den Besuch dieser Orte mit Unterschieden und Ähnlichkeiten der Religionen auseinander. So wird das multi-religiöse Zusammenleben im Stadtteil und die dafür notwendige Toleranz erfahrbar.

die Vereinslandschaft:

Die Stadtteilführung entlang von Initiativen, Vereinen und Organisationen zeigt uns Ideen und Anreize zum bürgerschaftlichem Engagement. Hier wird an die Engagementbörse (s.u.) angeknüpft. Wir lernen so die Vielfalt der Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil kennen.

Die themenbezogene Erkundungen bieten wir alle drei Monate an. Teilnehmen können jeweils ca. 30 Personen. Über die hier erläuterten thematischen Schwerpunkte hinaus werden weitere Themen in der Projektgruppe „Agenda: Ehrenfeld“ entwickelt.

Meldet dich als Veedel-Guide an:

Dana Khamis
d.khamis@bueze.de
0221-5462176

Informiere dich weiter über das Projekt & werde Teil der „Agenda:Ehrenfeld“:
http://www.buergerzentrum.info/soziale-arbeit/gefluechtete/

Approach

You`ll never dance/walk/talk alone.

Was gibt’s?

Das Bürgerzentrum Ehrenfeld (BüzE) baut mit Menschen die neu in Deutschland sind sowie mit alteingesessenen Ehrenfelder*innen ein neues Projekt auf. Das Projekt nennt sich „Approach“ (dt. „Annäherung“) und soll auch genau das erreichen: Sinnvolleren und interessanteren Kontakt zwischen beiden Gruppen herstellen.

  1. Du wirst als Veedel-Guide in Ehrenfeld ausgebildet.
  2. Das BüzE veranstaltet regelmäßig Approach“-Konzerte mit internationalen Künstler*innen
  3. ImAgenda:Ehrenfeld Café im BüzE baut sich eine Steuerungsgruppe für die Projekte auf, die es in die Zukunft führt! Werde Teil davon!

Warum sollst du mitmachen?
Du lebst nicht nur in Köln/Ehrenfeld sondern du gestaltest deine Umgebung auch aktiv mit! Werde Teil einer nicht-politischen Bewegung, deren Richtung du selbst vorgibst.

Eure und unsere Ziele:

  • Finde heraus, was für dich und andere gesellschaftliche Werte, Normen und soziale Rollen bedeuten!
  • Trete in einen sinnvollen & interessanten Kontakt miteinander! Trete sinnvoll in Kontakt mit deinen anderen interessanten Mitmenschen
  • Lern dich zu organisieren, zu engagieren und für Teilhabe zu motivieren!

Meldet dich als Veedel-Guide an:

Dana Khamis
d.khamis@bueze.de
0221-5462176

Informiere dich weiter über das Projekt & werde Teil der „Agenda:Ehrenfeld“:
http://www.buergerzentrum.info/soziale-arbeit/gefluechtete

Agenda:Ehrenfeld

Die inhaltliche Gestaltung aller im Rahmen des Projekts stattfindenden Veranstaltungen wollen wir im Sinne des Namens „Approach“ (dt. „Annäherung“) zusammen mit allen machen. Dies geschieht in der „Agenda:Ehrenfeld“. Diese Gruppe steuert die Projekte ganz bequem aus dem Café heraus. Ziel des Cafés ist die Öffnung des Projekts durch das Schaffen eines unkomplizierten Zugangs sowie die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe. Außerdem wollen wir gemeinsam die bestehenden Rollenmuster aufdecken und hinterfragen.

An jedem ersten Sonntag im Monat findet ein offener Treff im Café vom BüzE statt. Alle sind eingeladen. Wie bei Oma und Opa gibt es Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre. Ideen und Anregungen zu dem Projekt können von allen eingebracht werden. Neben der Projektleitung ist auch der*die Kulturmanager*in anwesend, sodass die Ideen unmittelbar eingearbeitet werden können. Wenn ihr seht, was ihr da schafft, ist das vielleicht ja nur das Sprungbrett in noch viel mehr cooles Engagement?! Schauen wir mal. Erst einmal ist wichtig: Niemand ist zu irgendetwas verpflichtet. Wenn ihr Verantwortung übernehmen wollt, dann verpflichtet euch selbst und zeigt allen anderen, was ihr draufhabt!

Durch die wechselnden Aktivitäten werden Denkprozesse in Gang gesetzt. Können wir z.B. unbewusste Rollenmuster aufdecken und bewusst reflektieren? Rollenspiele können hierbei helfen. Die Projektleitung sowie der*die Kulturmanager*in leiten hierzu an.

Das Café bietet noch dazu einen idealen geschützten Rahmen zum Kennenlernen. Wir sitzen nicht nur herum und versuchen krampfhaft ein Gespräch zu finden. Wir haben alle ein gemeinsames Projekt. Jeder leistet seinen konstruktiven Beitrag. Jeder hat was zu sagen. Jeder weiß, worum es geht. Jeder ist Botschafter und kann neuen Projektmitgliedern erklären, was der Plan ist.

Der Ablauf des Cafés sieht wie folgt aus:

  • Begrüßung und ggf. Vorstellungsrunde (Jeder kriegt ein Namensschild – also keine Panik, wenn ihr schlecht mit Namen seid. Das geht vielen so )
  • Wechselnde Aktivitäten/Rollenspiele (Alles kann, nichts muss.)
  • Austausch von Ideen, Wünschen und Anregungen:
    • Welche Themen sollen die Erkundungen noch angehen?
    • Welche Vereine o.ä. sollen für die Engagementbörse angefragt werden?
    • Gibt es Tipps für die Kulturarbeit (z.B. gewünschte Ausstellungen, Filme)?
    • Weiterer Raum für noch mehr Input

Die Ergebnisse werden festgehalten, sodass sie im Nachgang in die Programmplanung mit einbezogen werden können.

Danke für das Interesse an unserem Projekt! Sei ein Teil davon:

Nächster Termin: 22.10 im Café BüzE

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Konzerte

Die Identifikation mit der eigenen Umgebung entsteht nicht zuletzt durch die Erfahrung, diese Umgebung selbstständig konstruktiv mitgestalten zu können. Studien zeigen: Gerade Menschen die neu in Deutschland sind, wollen die Kontrolle über ihr eigenes Leben wiederhaben. Schluss mit Fremdbestimmung! Hierfür müssen aber gesellschaftliche Rollen in der Regel erst wieder aktiv gesucht und gefunden werden. Wir wollen Selbstorganisation fördern.

Im Bürgerzentrum Ehrenfeld werden alle drei Monate Konzerte stattfinden. Wir planen diese mit rund 300 Besucher*innen. Die Gestaltung des Programms und der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Organisation und Durchführung der Veranstaltung geben wir in die Hand eines*/einer Kulturmanager*in, die selbst zugewandert ist. Wir suchen dazu eine Person, die bereits auf Netzwerke von Migrant*innen – Organisationen zurückgreifen kann, über die wiederum Kontakte zu (zugewanderten) Künstler*innen und Talenten hergestellt werden.

Darüber hinaus werden wir die Konzerte mit Jam-Sessions in Unterkünften von Geflüchteten, Sprachcafés, Jugendtreffs und weiteren öffentlichen Plätzen bewerben und vorbereiten. Zu den Jam-Sessions sind alle Ehrenfelder*innen eingeladen, um ihre musikalischen Gemeinsamkeiten zu entdecken. So entsteht auch hier ein Ort, an dem sich alt Eingesessene und neue Einwohner*innen begegnen und gemeinsam tätig werden.

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Dana Khamis
d.khamis@bueze.de
0221-5462176

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Veedel-Guide

Die Umgebung, in der sich die Menschen täglich bewegen ist geprägt von zahlreichen Geschichten. Unsere Aufgabe ist es, (neuen) Ehrenfelder*innen diese Geschichten zugänglich zu machen.

Das Projekt gibt uns allen die Möglichkeit, unsere Rollen im gemeinsamen Lebensraum zu entdecken.

Wie lebe ich in Ehrenfeld? Was mache ich hier eigentlich? Aber auch: Wie leben andere in Ehrenfeld? Was machen die anderen eigentlich 24/7?

Durch aktives Kennenlernen des öffentlichen Raumes können so verbindende Grundwerte herausgearbeitet und verstanden werden.

Natürlich entstehen hierbei Diskussionen über Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verständnis von Kultur und Werten. Diese Diskussion ist aber nicht nur theoretisch. Diese Diskussion ist lebendig und zeigt sich in Ehrenfeld anhand von Geschäften, Kulturzentren, Museen, religiösen Einrichtungen und einer bunten Nachbarschaft, die zusammen eine Gemeinschaft bilden: Ehrenfeld.

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Dana Khamis
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Weitere Informationen:

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