Verfügungsfond unterstützt Integration von Geflüchteten

verfuegungsfondAnträge können jetzt gestellt werden: Insgesamt stehen 33.000 Euro zur Verfügung

Am Montag ist der Startschuss gefallen: Engagierte Bürger*innen und Initiativen können nun Projekte zur Integration von Geflüchteten beantragen. Im Rahmen der Sonder-Städtebauförderung des Landes NRW wird die Willkommenskultur unterstützt: Ideen zur  Alltagsgestaltung, Freizeitbeschäftigung und Informationsvermittlung im Wirkungsbereich des Bürgerzentrum Ehrenfeld können mit jeweils bis zu 2.400 € bezuschusst werden. „Wir freuen uns auf interessante Projekte, in denen sich alte und neue Ehrenfelder*innen im  Bürgerzentrum begegnen können. Neue Kontakte und Projekte sind eine Bereicherung für das Leben im Stadtteil“, sagt die Quartiermanagerin Xenia Kuhn. Diesen Punkt unterstreicht Andreas Pöttgen als Leiter des Hauses: „Das ist die Aufgabe eines Bürgerzentrums: Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen miteinander ins Gespräch zu bringen und für Integration zu sorgen.“

Die Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds des Sonderprogramms NRW „Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen“ für das Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. wurde einstimmig durch die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschlossen. „Wir bedanken uns herzlich für die schnelle und deutliche Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung, dies ist ein wichtiges Zeichen für den Integrationsprozess“, so Pöttgen.

Antragsverfahren

Die Projektförderung richtet sich zeitlich an die Förderung des Sonderprogramms, die 2018 endet. Anträge müssen bis spätestens den 31.12.2017 beim Quartiersmanagement des Bürgerzentrums eingehen, und bis September 2018 abgerechnet werden. Der Antrag wird durch das Bürgerzentrum online unter www.bueze.de bereitgestellt und kann auch vor Ort abgeholt werden. Insgesamt wird durch den Fonds Gesamtfördersumme von 33.000€ ausgeschüttet, je Projekt können bis zu maximal 2.400€ beantragt werden. Anträge können durch alle im Stadtbezirk tätigen juristischen und natürlichen Personen gestellt werden. „Besonders sticht hier hervor, dass auch Einzelpersonen eine Förderung beantragen können, somit können auch Geflüchtete Ideen in Projekten umsetzten. Schön ist daran, dass durch eine solche Möglichkeit die Selbstorganisation gestärkt wird“, merkt Xenia Kuhn an.  Nachdem die Anträge durch das Quartiersmanagement inhaltlich geprüft wurden, wird on der Bezirksvertretung über die Vergabe entschieden.

Bereits im März wurde durch Bezirksvertretung und Stadtrat die Umsetzung des Programms beschlossen. Die darin enthaltene Stelle des Quartiersmanagements erweitert die Arbeit des Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V. und wurde zum 1. Juli mit Xenia Kuhn besetzt.

Hier finden Sie die Richtlinie und das Antragsformular.

Ansprechpartnerin

Xenia Kuhn, Projektleitung Geflüchtete
Bürgerzentrum Ehrenfeld e.V.
Venloer Str. 429, 50825 Köln
Telefon: 0221 – 5462176
E-Mail: x.kuhn@bueze.de