Warum Ehrenfeld?

die Migrationsgeschichte:

Ehrenfeld ist seit jeher stark von Migration geprägt. Uns wird sichtbar, wie das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Herkunft schon aus historischer Perspektive die Basis unseres Stadtteils bildet. In diesem Zusammenhang beleuchten wir den Begriff „Heimat“.

Was bedeutet „Heimat“ für jeden persönlich? Wie verändert sich die Bedeutung von „Heimat“ in einer globalisierten Welt. Auch die historische Entwicklung sozialer Rollen, wie z.B. das Verhältnis von Mann und Frau, wird hier reflektiert.

die (politische) Kulturszene:

Im Zentrum dieser Stadtteilerkundung steht die Auseinandersetzung mit Kunstfreiheit sowie dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Die Street Art Szene Ehrenfelds bietet vielseitige Ausgangspunkte für ein intensives Erleben. Den Ausklang der Veranstaltung bildet ein Kreativworkshop unter freiem Himmel. Hierzu ist eine Kooperation mit dem Verein ART rmx e.V. geplant.

Institutionen des öffentlichen Rechts:

Durch den Besuch der Ehrenfelder Polizeistation, der Justizvollzugsanstalt in Ossendorf sowie des Ordnungsamts wird die Gesetzesverlässlichkeit als Wert thematisiert. Wir lernen die Unabhängigkeit der Justiz und in diesem Zusammenhang die Strukturen des Rechtsstaates kennen. Hier können Werte und Normen auch im Vergleich mit anderen Gesellschaften und Ländern diskutiert werden.

religiöse Einrichtungen:

Der Einstieg in das Thema Religionsfreiheit erfolgt über eine Stadtteilerkundung entlang religiöser Orte wie Friedhöfe und Sakralbauten. Ehrenfeld ist multi-religiös. Bedeutende Anlaufstellen sind z.B. der Melaten-Friedhof, die Zentralmoschee und die Synagogengemeinde. Wir setzen uns über den Besuch dieser Orte mit Unterschieden und Ähnlichkeiten der Religionen auseinander. So wird das multi-religiöse Zusammenleben im Stadtteil und die dafür notwendige Toleranz erfahrbar.

die Vereinslandschaft:

Die Stadtteilführung entlang von Initiativen, Vereinen und Organisationen zeigt uns Ideen und Anreize zum bürgerschaftlichem Engagement. Hier wird an die Engagementbörse (s.u.) angeknüpft. Wir lernen so die Vielfalt der Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil kennen.

Die themenbezogene Erkundungen bieten wir alle drei Monate an. Teilnehmen können jeweils ca. 30 Personen. Über die hier erläuterten thematischen Schwerpunkte hinaus werden weitere Themen in der Projektgruppe „Agenda: Ehrenfeld“ entwickelt.

Meldet dich als Veedel-Guide an:

Dana Khamis
d.khamis@bueze.de
0221-5462176

Informiere dich weiter über das Projekt & werde Teil der „Agenda:Ehrenfeld“:
http://www.buergerzentrum.info/soziale-arbeit/gefluechtete/